Schweizer Ethikpreis

 

Es freut uns, Ihnen die Gewinner des 14. Schweizer Ethikpreises bekannt zu geben:

Verein rollaid

Werkstatt rollaid

Ziel des Vereins rollaid ist die soziale und berufliche Integration junger Menschen, die in einem Recycling-Atelier arbeiten, wo sie Rollstühle und andere Gengenstände für Menschen mit Behinderungen reparieren. Entsorgte Rollstühle und andere behindertengerechte Accessoires werden in der ganzen Schweiz gesammelt und in der Werkstatt in Interlaken repariert. Reparieren verlangt abwechslungsreiches handwerkliches Können, das speziell auf die Bedürfnisse der Teilnehmenden dieses Programms zur beruflichen Integration geeignet ist. Die reparierten Gengenstände werden an Organisationen geliefert, die behinderten Menschen in wirtschaftlich benachteiligten Ländern leisten. Für Jugendliche und junge Erwachsene ist es gut zu wissen, dass ihre Arbeit Menschen in schwierigen Lebenssituationen unterstützt. Sie erleben so, dass ihr Engagement sinnvoll und wertvoll ist.

Zusätzliche Information über: Bernhard Wissler, mail@rollaid.org, www.rollaid.org

MagicTomato

Online-Markt für frische und lokale Produkte

MagicTomato hat ein nachhaltiges Online-Vertriebssystem für Nahrungsmittel aufgebaut. Die Produkte (Gemüse, Fleisch, Fisch, etc.) stammen von lokalen Produzenten (100% nicht industriell), sind frisch und werden innerhalb weniger Stunden direkt nach Hause geliefert. Dieses System ermöglicht es, die verkehrsbedingte Umweltbelastung zu reduzieren, da die Lieferung mittels Elektroautos und Lastenräder durchgeführt wird und die Kunden nicht mehr in Supermärkte fahren müssen. Die Lebensmittelverschwendung und die Kunststoffverpackungen werden auf ein Minimum reduziert und der Vertriebs-Umsatz wird lokal generiert. Das Hauptziel ist es, einen positiven Einfluss auf die gesamte Wertschöpfungskette des Unternehmens zu erzielen und gleichzeitig die Verbraucher zu motivieren, diese nachhaltige Lösung zu nutzen.

Zusätzliche Information über: Paul Charmillot, paul@magistomato.ch, www.magictomato.ch

Too Good To Go

Gemeinsam kämpfen wir gegen die Verschwendung von Lebensmitteln

Too Good To Go hat eine Protestbewegung gegen die Lebensmittel-Verschwendung ins Leben gerufen, deren erstes Instrument eine App ist, die Gastronomie und Konsumenten verbindet: Restaurants, Hotels, Supermärkte, Bäckereien, usw. verkaufen ihre unverkauften Lebensmittel zu günstigen Preisen mittels «Wundertüte» an Einzelpersonen. Dieselben können die Tüten direkt bei den Too Good To Go-Partnern abholen, wenn möglich mit eigenen Behältern. Ziel ist es, eine Gemeinschaft von Menschen zu schaffen, die sich um die Umwelt kümmert und zum Kampf gegen die Verschwendung beitragen will. Und so entsteht ein Win-Win-Win: Leckeres Essen zum reduzierten Preis, weniger Verschwendung für die Betriebe und Ressourcenschonung für die Umwelt!

Zusätzliche Information über: Lucie Rein, info@togoodtogo.ch, www.togoodtogo.ch

 

Die 2019 Kandidaten

1. Gymnase d’Yverdon

Bildung für nachhaltige Entwicklung: Studierende als Akteure des Wandels

Seit 2016 bietet das Gymnasium in Yverdon einen neuen fakultativen Kurs in Geographie an. Ziel dieses Kurses ist es, Gymnasiasten/innen zu befähigen, Projekte zu planen und durchzuführen und so an der Lösung der grossen globalen Probleme des 21. Jahrhunderts im Hinblick auf die Ziele der nachhaltigen Entwicklung 2015-30 mitzuwirken. Seit der Durchführung dieses Kurses wurden mehr als 50 Projekte in verschiedenen Bereichen durchgeführt, wie z.B. Aufnahme einer Migrantenfamilie in Bonvillars, Pflanzung einer 50 m langen Hecke in Baulmes, Organisation eines Konzerts in einem EMS, Recycling unverkaufter Früchte und Gemüse zur Herstellung von Smoothies oder Beschaffung von Mitteln zur Unterstützung eines Waisenhauses in Indien. In Schulen gibt es viele junge Menschen, die über Energie und grosses kreatives Potenzial verfügen, dank denen sie als verantwortungsbewusste Bürger/innen agieren können. Diese Schritte sind Teil einer breiteren Reflexion am Gymnasium in Yverdon, das seit fast 10 Jahren daran arbeitet, nachhaltige Entwicklung in ihren Lehrplan zu integrieren. Nun wird diese Arbeit durch die Umsetzung einer Agenda 2030 fortgesetzt.

2. AFIPA

Nachhaltige Entwicklung im Altersheim

Dieses Projekt zielt auf die Integration und eine nachhaltige Entwicklungslogik innerhalb von 3 Altersheimen der AFIPA, im Kanton Freiburg, ab. Es geht darum, neue Reflexe im täglichen Leben und dem Gefüge dieser Heime zu schaffen. 
Mitarbeiter und Hausbewohner werden in diese Projekte einbezogen, sei es bei der Organisation: durch das Aufbauen von Personalkommissionen, die Kontaktsuche mit der Bevölkerung der Quartiere oder Dörfer, der Verringerung des Verbrauchs umweltschädlicher Ressourcen, die Förderung der sanften Mobilität oder bei der Nachhaltigkeit am Beispiel der Digitalisierung der Heimbewohner-Daten zur Verringerung des Papierverbrauchs.

3. Tricrochet

Sensibilisierung 

Das Programm "Sensibilisierung" sensibilisiert Kinder von klein auf für das Problem der Kunststoffabfälle. Dank dieses Programms, das in den Grundschulklassen des Kantons Genf durchgeführt wird, verstehen Kinder die Umweltprobleme im Zusammenhang mit Kunststoffabfällen und können Ideen oder Tipps zur Verwertung dieser Abfälle in natürlichen und aquatischen Gebieten (Seen, Flüsse, Meere usw.) einbringen. Zudem hat das Departement für öffentliche Bildung dieses Programm validiert, dazu erhielt es 2017 ein kantonales Stipendium für nachhaltige Entwicklung.

4. Festival de la Terre

Forum für Ausbildungen im Bereich Umwelt

Der Verband hat eine für die breite Öffentlichkeit zugängliche Veranstaltung ins Leben gerufen, die sich der Ausbildung im Bereich Umwelt und Nachhaltigkeit widmet. Mehr als 50 Trainingskurse aus der Westschweiz werden von verschiedenen Schulen und Instituten angeboten. Ziel ist es, der Öffentlichkeit eine Zusammenfassung von Kursen und Schulungen in einer einzigen Veranstaltung aufzuzeigen und Erlebnisberichte inspirierender Personen zu präsentieren. Damit die Sichtbarkeit dieser Trainingskurse noch besser ist, werden sie ebenfalls auf einer Website veröffentlicht und aktualisiert.

5. Kantonales Museum und Botanischer Garten

Wilde Städte

Das Projekt Villes Sauvages unterstreicht die Bedeutung der naturbelassenen Zonen in den Städten und gibt Tipps zu ihrer Wertsteigerung. Es werden Projekte vorgestellt, die allgemeine Ratschläge zur Verbesserung der Biodiversität aufzeigen und die die Geschichte der Grünflächen nachvollziehen und daran erinnern, was städtische Biodiversität ist und wie sie in nationale und kantonale ökologische Netzwerke integriert werden sollte. Darüber hinaus wurden von März bis Oktober 2018 mehr als 50 Veranstaltungen organisiert (Konferenzen, Präsentationen umweltfreundlicher Gartentechniken, Workshops für Kinder und Erwachsene, ökologische Spaziergänge in der Stadt usw.). Schliesslich wurde im Botanischen Garten Lausanne eine Ausstellung des Fotografen Mario del Curto, Villes d'ailleurs, ausgestellt.

6. Aux Petites Merveilles

Depot-Verkauf, Kaffee und Workshops

Einrichtung eines Second-Hand-Shops für Objekte und Textilien mit einem attraktiven Pfandkonzept, kombiniert mit einer Kaffeebar mit 9 Plätzen und einer Terrasse und eine kleinen Speisekarte. Dieser Concept Store bietet auch wöchentliche Workshops für Kinder und Erwachsene nach Anmeldung an. Es werden Veranstaltungen unter Beteiligung von lokalen Künstlern und Handwerkern organisiert.

7. MagicTomato

 

 

Nachhaltiger Online-Handel für den Verkauf von frischen und lokalen Produkten 

 

 

MagicTomato hat ein nachhaltiges Nahrungsmittel Vertriebssystem über Online-Handel aufgebaut. Die Produkte (Gemüse, Fleisch, Fisch, etc.) stammen von lokalen Produzenten (100% nicht industriell), sind frisch und werden innerhalb weniger Stunden direkt nach Hause geliefert. Dieses System ermöglicht es, die verkehrsbedingte Umweltbelastung zu reduzieren, da die Lieferung mittels Elektroautos durchgeführt wird und die Kunden nicht mehr in Supermärkte fahren müssen. Die Lebensmittelverschwendung und die Kunststoffverpackungen werden auf ein Minimum reduziert und der Vertriebs-Umsatz wird lokal generiert. Das Hauptziel ist es, einen positiven Einfluss auf die gesamte Wertschöpfungskette des Unternehmens zu erzielen und gleichzeitig die Verbraucher zu motivieren, diese nachhaltige Lösung zu nutzen.

8. ReCIRCLE AG und Verein

Mehrweg-Kunststoffbesteck und -behälter

Ziel von ReCIRCLE ist es, eine nachhaltige Alternative zu den Kunststoffverpackungen des heutigen Take-away anzubieten. Sie stellen Schachteln und andere Mehrwegbehälter für Unternehmen zur Verfügung, die Kunden nach Gebrauch zurückbringen.

9. Too Good To Go

Rette leckeres Essen und bekämpfe die Verschwendung

Too Good To Go hat eine Protestbewegung gegen die Lebensmittel-Verschwendung ins Leben gerufen, deren erstes Instrument eine App ist, die Gastronomie und Konsumenten verbindet: Restaurants, Hotels, Supermärkte, Bäckereien, usw. verkaufen ihre unverkauften Lebensmittel zu günstigen Preisen mittels «Wundertüte» an Einzelpersonen. Dieselben können die Tüten direkt bei den Too Good To Go-Partnern abholen, wenn möglich mit eigenen Behältern. Ziel ist es, eine Gemeinschaft von Menschen zu schaffen, die sich um die Umwelt kümmert und zum Kampf gegen die Verschwendung beitragen will. Und so entsteht ein Win-Win-Win: Leckeres Essen zum reduzierten Preis, weniger Verschwendung für die Betriebe und Ressourcenschonung für die Umwelt!

10. Verein Rollaid

Werkstatt Rollaid

Ziel des Projektes ist die soziale und berufliche Integration von Jugendlichen und jungen Erwachsenen, durch deren Einsatz in der Rollstuhl-Recyclingwerkstatt rollaid. Ausgemusterte Rollstühle und andere gebrauchte Hilfsmittel für Menschen mit Beeinträchtigungen werden in der ganzen Schweiz gesammelt und in der Werkstatt in Interlaken instand gesetzt. Das Reparieren generiert vielseitige handwerkliche Tätigkeiten, mit welchen gezielt auf die Kompetenzen und Bedürfnisse der Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Integrationsprogrammes eingegangen werden kann. Das reparierte Material wird an Hilfsorganisationen geliefert, die Projekte für Menschen mit Behinderungen in Ländern mit grosser Armut betreiben. Für die Jugendlichen und jungen Erwachsenen ist die Tatsache, dass ihre Arbeit Menschen zugutekommt, die eine noch schwierigere Lebenssituation haben, von grosser Bedeutung. Sie beurteilen ihren Einsatz als sinn- und wertvoll.

11. Rethink Resource

Circular Economy for the Industry

Das Unternehmen fördert und implementiert eine Kreislaufwirtschaft in Europa. Sie wollen sicherstellen, dass die bei der Produktion anfallenden (Ausschüsse, Überproduktionen usw.) als wertvolle Ressource angesehen werden. So haben sie Circado, ihren Online-Markt, als Referenzplattform für den Industriehandel entwickelt, um Industrieunternehmen zu verbinden, damit sie diese nicht benötigten Sekundärgüter austauschen können. Circado hilft, Barrieren zu beseitigen, um einen transparenten und leicht zugänglichen Markt zu schaffen.

12. BLAB

Best for Geneva

Das Projekt zielt darauf ab, das Bewusstsein zu schärfen und Unternehmen zu ermutigen, die Thematik der nachhaltigen Entwicklung in ihre Geschäftsstrategie einzubauen. Sie können ihre Umsetzungen bewerten, erhalten Verbesserungsvorschläge im Zusammenhang mit ihrer Strategie, können sich austauschen und ihr Engagement bekannt machen.

13. Youth for soap

Youth for soap, Seife aus Recycling

Youth for soap ist eine gemeinnützige Initiative, die darauf abzielt, gebrauchte Seifen aus Hotels zu sammeln, um sie zu recyceln und an benachteiligte Menschen in Genf weiterzugeben. Die KV-Lehrlinge des Espace Entreprise, die das Projekt mit der Hotelgruppe Manotel initiiert haben, kümmern sich um die gesamte Koordination, Logistik und Kommunikation. Geistig behinderte Meschen recyceln die Seife der Hotels in einer von der Stiftung Ensemble eingerichteten Werkstatt. Das Verfahren wurde mit Hilfe der HTA-FR (Hochschule für Technik und Architektur Freiburg) entwickelt. Der Transport der Seifen erfolgt per Fahrrad mit Anhänger durch den Verein Caddie Service. Die neuen Seifen werden dann den humanitären Organisationen angeboten. Das Projekt konzentriert sich auf vier Hauptbereiche: Umweltschutz, Solidarität, Ausbildung und Integration.

14. Les Scènes du Chapiteau

Verein Champs Libres – Les Scènes du Chapiteau (Die Szenen des Zirkuszelts)

Jeden Spätsommer findet am Stadtrand von Romainmôtier eine kulturelle Veranstaltung statt, bei der verschiedene Gemeinschaften zusammenkommen, um gemeinsam künstlerische und gastronomische Kreationen auszutauschen, bei dem sie zusätzlich einen effizienten und lokalen Verbrauch sowie ein optimales Energiemanagement fördern.

Der Verein möchte den Zuschauer in eine Atmosphäre eintauchen, in der jedes Element der Veranstaltung und seinem Umfeld einer nachhaltigen Entwicklung Rechnung trägt. Darüber hinaus bietet sie Möglichkeiten der beruflichen Integration für Migranten, Arbeitslose und Jugendliche.

15. Swissponic

Automatisiertes urbanes landwirtschaftliches Anbausystem

Das Projekt besteht aus einer innovativen, pestizidfreien, hydroponischen (oberirdischen) Indoor-Anbausystem, die die lokale Gemüseproduktion erhöht und gleichzeitig den Transport und die Importe aus fernen Ländern reduziert. Dieses Projekt zielt darauf ab, das Problem einer ständig wachsenden Bevölkerung zu lösen, die vor noch nie dagewesenen ökologischen Herausforderungen steht. Das Anbausystem ist sehr einfach und ermöglicht es jedem (Unternehmen und Einzelpersonen), sein Gemüse sowohl in kleinen Gewächshäusern im Freien als auch in Innenräumen mit spezieller LED-Beleuchtung anzubauen. Das Gerät ist vollautomatisch und verfügt über eine Steuereinheit mit Sensoren und Peripherie, die es ermöglicht, die Anbaubedingungen zu regeln. Darüber hinaus kann der Benutzer seinen Anbau mit jedem Cloud-verbundenen Gerät steuern und sich mit den anderen Swissponic-Landwirten austauschen.

16. Eveil en forêt 

Öko-Kindergarten Eveil en Forêt

Öko-Kindergarten Eveil en Forêt bietet während des gesamten Schuljahres eine Kinderbetreuung an. Dieses Angebot basiert auf ökologisch orientierten Werten und dem Naturbewusstsein für Kleinkinder. Alle Aktivitäten finden im Freien statt und haben einen Bezug auf die Natur.

17. Ecochair

Gebrauchte und umweltfreundliche Möbelstücke

Dieses Projekt versucht durch eine Schweizer Occasionsmöbel-Plattform, den ökologischen Möbelkauf zu fördern. Diese Strategie stellt die lokalen Unternehmen in den Mittelpunkt und hilft den Kunden, ihre Möbel zu reparieren, oder Occasionen zu kaufen.

18. Softweb GmBH

Aufbauen von Unternehmerinnen

Ziel dieses Projekts ist es, Unternehmerinnen durch technische Unterstützung und zusätzliches Coaching in Form von persönlichem Mentoring zu unterstützen. Es soll helfen, die spezifischen Hindernisse von Unternehmerinnen zu überwinden und die Erfolgsaussichten ihres Projekts zu erhöhen.

19. UP – Umwelt Plattform

Einfach Mehr in der Schweiz

Organisation von pop-UP Events zur Förderung eines genügsamen Lebensstils und Konsums. Zwei Arten von Veranstaltungen werden in sechs Schweizer Städten angeboten:

1. An Fun&Action Events üben die Teilnehmenden konkrete, spielerische Aktivitäten aus. Das Ziel? Zu einem genügsamen Verhalten im Alltag motiviert zu werden.

2. An Co-creation Events erarbeiten die Teilnehmenden zusammen mit lokalen Initiativen Lösungsansätze und Projektideen für mehr Nachhaltigkeit in ihrer Stadt.

 

 

20. ZHAW INE Institut für nachhaltige Entwicklung

 

Virtual Energy Hero

 

Dieses Projekt beinhaltet ein interaktives Lernspiel, welches mittels Virtual Reality Jung und Alt für die Themen Nachhaltigkeit und Energie begeistern möchte.

 

21. WWF Schweiz

 

Natürliche Verbindungen

 

Das vom WWF geleitete Projekt "Natürliche Verbindungen" besteht darin, Massnahmen zum Schutz und zur Förderung der Biodiversität durchzuführen. Die Projekte werden in enger Zusammenarbeit mit den Begünstigten (Landwirten, Eigentümern usw.) durchgeführt, um Win-Win-Lösungen für eine gesunde Natur und eine nachhaltige landwirtschaftliche Produktion zu finden.

 

22. arv Recycling von Baustoffen Schweiz

 

ARVIS 4.0

 

Projekt zur Integration von Interessengruppen in das neue computergestützte Materialbuchhaltungssystem des arv ermöglicht Abfalldaten in der ganzen Schweiz zu erheben. Dieses System erlaubt eine Kontrolle der Wertstoffströme und Indikatoren bei der Schaffung einer Kreislaufwirtschaft für Baustoffe.

 

23. Zuwebe

 

Arbeit und Wohnen für Menschen mit Behinderung

 

Der Verein Zuwebe, der sich um Menschen mit geistigen Behinderungen kümmert, hat die Verwaltung der 11000 Quadratmeter grossen Gärten im Haus Lassalle (Empfangs- und Seminarzentrum) übernommen. Sie baut Gemüse, Obst, Blumen und aromatische Kräuter an. 11 Menschen mit Behinderungen haben so Zugang zu geschützten, naturverbundenen Ausbildungs- und Arbeitsplätzen. Die Gärten werden nach biologischen Methoden angebaut und ihre Produkte werden für die Küche des Lassalle-Hauses verwendet oder lokal verkauft.

 

24. Société Coopérative Equilibre

 

Autonome ökologische Sanitärversorgung in städtischen Gebieten

 

Das Projekt entwickelt alternative ökologische Sanitärsysteme, die autonom und umweltfreundlich sind. Nachhaltige Abfallwirtschaft und wirtschaftliche Stadtreinigung zielen darauf ab, die Energie aus unseren Abfällen in Ressourcen umzuwandeln. Dieses Projekt versucht, den Bürgern Verantwortung zu übertagen und ihr Bewusstsein für ökologische Probleme zu schärfen, schwermetallfreie Haushaltsabwässer von Industrieabwässern zu trennen, Nährstoffe durch Kompostierung durch Reduzierung von Mikroverunreinigungen zurückzugewinnen, Wasser und Energie zu sparen, Kosten und Infrastruktur mit einfachen Techniken und einfacher Wartung zu reduzieren, verringern von Überlastungsproblemen von Kläranlagen bei Gewittern.
Dieses Projekt kann in verschiedenen sozioökonomischen und geografischen Umfeldern eingesetzt werden.

25. Espoir envol

Integration von Migranten mit Behinderungen

Das Projekt besteht darin, Migranten mit Behinderungen zu begleiten, um ihre soziale und berufliche Integration zu fördern. Ziel ist es, sie auf den Arbeitsmarkt zu bringen, damit sie ihre finanzielle und soziale Autonomie erlangen und gleichzeitig über die Informationen verfügen, die sie benötigen, sich im neuen Umfeld zurechtzufinden. Sie werden unterstützt beim Verarbeiten der kumulierten Schwierigkeiten von Migration und Behinderung und gleichzeitig gibt man ihnen Zugang zu allen notwendigen Informationen betreffend Rechte und Sozialleistungen. Dabei werden Herkunft, Kultur, Barrieren und Ängste berücksichtigt und die erworbenen Fähigkeiten des Migranten werden gewürdigt um ihm bei der nachhaltigen beruflichen und sozialen Integration zu helfen.