Panorama und Observatorium der Agenda 2030 auf lokaler Ebene

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Development Goals SDG) auf das Gemeindemanagement übertragen und die Nachhaltigkeitsperformance der gemeindlichen Prozesse evaluiert.

Projektziele:
  • Entwicklung des SDG-Kompasses, einem praxisnahen und leicht anwendbaren Steuerungsinstrument zur Integration der SDG in das Gemeindemanagement;
  • Evaluation der Nachhaltigkeitsperformance des Gemeindemanagements mit Hilfe des SDG-Kompasses und Aufbau eines Monitorings inklusive Benchmarking um das Panorama der Umsetzung der Agenda 2030 zu erstellen.

Das Instrument wird in enger Zusammenarbeit mit Partnergemeinden aus der Deutsch- und Westschweiz entwickelt, um sicherzustellen, dass es den Bedürfnissen der Gemeinden entspricht. Es baut auf den gemeindlichen Prozessen und Aufgaben auf. Die Anforderungen der SDGs werden direkt in die Prozesse integriert und Nachhaltigkeit im Herzen des Gemeindemanagements verankert.

Das Projekt hat eine Laufzeit von drei Jahren (2020-2022), wird von zwei Hochschulen, zwanzig Partnergemeinden und drei Umsetzungspartnern getragen und von der Schweizerischen Agentur für Innovationsförderung «Innosuisse» unterstützt. Eine Ausweitung in die Nachbarländer ist vorgesehen.

Ein erprobtes Instrument für ein nachhaltiges Gemeindemanagement

 

Nutzen für die Gemeinden

Der SDG-Kompass (Online-Instrument), erlaubt den Gemeinden:

  • Alle Prozesse und Tätigkeitsfelder auf die Nachhaltigkeit im Sinne der Agenda 2030 auszurichten;
  • Ein modernes, prozessorientiertes Nachhaltigkeitsmanagement zu entwickeln;
  • Stärken und Schwächen in Bezug auf Nachhaltigkeit zu identifizieren, Handlungsfelder zur Verbesserung zu priorisieren und sich mit anderen Gemeinden zu vergleichen (Benchmark);
  • Zugang zu den Best Practices und Austausch mit anderen Gemeinden;
  • Eine visuelle interne und externe Kommunikation über das Erreichte, z. B. in Jahresberichten.

 

Die nächsten Etappen

  • Ab Anfang des Jahres 2022 werden alle Gemeinden eingeladen, die Nachhaltigkeitsperformance ihrer Prozesse evaluieren und erhalten eine Standortbestimmung ihrer Stärken und Schwächen. Die Evaluation im Rahmen des Forschungsprojekts ist kostenlos, für eine weitere interne Nutzung durch die Gemeinden wird ein Beitrag verlangt.
  • Die Partnergemeinden können das Instrument während der gesamten Forschungsphase kostenlos nutzen. Sie optimieren es mit dem Forschungsteam und verbessern gleichzeitig ihre Nachhaltigkeitsperformance.
  • Der SDG-Kompass erlaubt ein Monitoring über die Intregration der Agenda 2030 in das Gemeindemanagement (Panorama der Umsetzung der Agenda 2030), um den langfristigen Fortbestand sicherzustellen. Das Monitoring ist eine Dienstleistung für alle politischen Ebenen:
    • Die Gemeinden erhalten eine Übersicht über ihre Nachhaltigkeitsperformance;
    • Die Kantone erhalten eine anonymisierte Übersicht über den Fortschritt der Agenda 2030 auf Gebiet und können ihre Gemeinden gezielt unterstützen;
    • Der Bund kann das schweizweite Panorama als Grundlage für die Berichterstattung über die Umsetzung der Agenda 2030 gemäss seiner Nachhaltigkeitsstrategie nutzen.

 

Projektpartner

Die Struktur und Governance des Projekts garantieren einen dynamischen und konstruktiven Austausch zwischen Forschenden, Gemeinden und Wirtschaftspartnern:

  • Zwei Hochschulen, die HEIG-VD (Westschweiz) und die FHNW (Deutschschweiz) leiten das Projekt, und erarbeiten gemeinsam die wissenschaftliche Grundlage, auf der das Instrument beruht.
  • Zwanzig deutsch- und französischsprachige Partnergemeinden unterschiedlicher Grösse und Lage gewährleisten, dass das Instrument den Bedürfnissen unterschiedlicher Gemeinden entspricht.
  • Der Umsetzungspartner Globalité Management bringt seine Erfahrungen ein und unterstützt die Gemeinden bei der Verbesserung ihrer Performance.
  • Die Umsetzungspartner Stiftung Pusch und Association Ecoparc bringen Best Practices und ihre Erfahrung mit den Gemeinden ein und sorgen für die Verbreitung des Instruments.

 

Globalité Management sàrl,
Neuchâtel,
Umsetzungspartner
Association Ecoparc,
Neuchâtel,
Umsetzungspartner
Fondation Pusch,
Zurich und Sion,
Umsetzungspartner

 

 

Begleitgruppe und wissenschaftlicher Beirat

Die Begleitgruppe stellt die Koordination mit verschiedenen Akteuren sicher. Folgende Akteure sind in der Begleitgruppe vertreten:

  • Die verschiedenen Bundesämter: ARE, BAFU, BFS, BFE (vertreten duch BAFU);
  • Netzwerk der kantonalen Nachhaltigkeitsfachstellen vertreten durch die Kantone Bern und Waadt;
  • Schweizerischer Städteverband SSV, schweizerischer Gemeindeverband SGV;
  • Trägerverein Energiestadt.

 

 

   

Dieses Projekt wird unterstützt von:

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